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	<title>digitalisierung &#8211; Sportregion AWO</title>
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	<description>Ammerland / Wesermarsch / Oldenburg</description>
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	<title>digitalisierung &#8211; Sportregion AWO</title>
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		<title>Großsportvereine und Corona – Was bleibt von der Pandemie? </title>
		<link>https://sportregion-aow.de/2022/10/11/grosssportvereine-und-corona-was-bleibt-von-der-pandemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc Meitzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 13:15:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Großsportvereine]]></category>
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					<description><![CDATA[In den Jahren 2020 und 2021 wurde der Breitensport in Deutschland durch die Coronapandemie stark ausgebremst. Zwar schossen zahlreiche Onlineangebote aus dem Boden, doch die fehlenden Neueintritte und coronabedingte Auflagen machten den Vereinen besonders zu schaffen. Durch die fehlenden Neueintritte sanken nicht nur Mitgliedszahlen, sondern ebenso die Einnahmen der Vereine.&#160;Vor Allem Großvereine mussten vereinseigene Fitnessstudios [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In den Jahren 2020 und 2021 wurde der Breitensport in Deutschland durch die Coronapandemie stark ausgebremst. Zwar schossen zahlreiche Onlineangebote aus dem Boden, doch die fehlenden Neueintritte und coronabedingte Auflagen machten den Vereinen besonders zu schaffen. Durch die fehlenden Neueintritte sanken nicht nur Mitgliedszahlen, sondern ebenso die Einnahmen der Vereine.&nbsp;<br>Vor Allem Großvereine mussten vereinseigene Fitnessstudios schließen oder vergleichbare Angebote aus dem Reha- und Gesundheitssport reihenweise absagen, sodass es zu großen finanziellen Einbußen im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb kam. Um die Auswirklungen so gering wie möglich zu halten, hat der Bund mehrere Hilfspakete auf den Weg geschickt. So konnten die Vereine zumindest beispielsweise Förderungen für digitale Angebote in Anspruch nehmen, um sich über Wasser zu halten.&nbsp;<br>Doch wie haben sich die Mitgliedszahlen weiterentwickelt? Sind die finanziellen Einbußen immer noch zu spüren? Und was wurde aus den ganzen virtuellen Trainingsangeboten oder Online-Mitgliederversammlungen? Diesen Fragen ist die Online-Plattform “Sportplatzwelten” nachgegangen und hat für die Beantwortung bei mehreren Großsportvereinen nachgefragt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mitgliedsentwicklung</strong>&nbsp;<br>Die deutschen Großsportvereine hatten im Jahr 2020 einen Rückgang der Mitgliedszahlen von bis zu -15%. Betrachtet man die durchschnittliche Entwicklung der Mitgliedszahlen, so kommt der LSB Niedersachsen auf eine Gesamtentwicklung von -3,81%. Aber wieso haben die Großsportvereine vereinzelt so hohe Austritte zu beklagen und andere kleinere Vereine kamen mit ihren Mitgliedzahlen besser durch die Pandemie? Ein Grund hierfür ist die Annahme, dass die Großvereine durch ihre Kurs- und Sportangebote, wie z.B. die vereinseigenen Fitnessstudios, eher als Dienstleister betrachtet werden. Fast 50% der Vereine gaben an, im Bereich der Fitnesssparte die höchste Anzahl an Mitgliedern verloren zu haben. Bei den Kleinvereinen herrscht dagegen eine andere Mentalität: „Man bleibt in seinem Verein. In guten und in schlechten Zeiten. Punkt.“ In vielen Vereinen kam es trotzdem zur gewohnten jährlichen Fluktuation, das Problem waren vielerorts jedoch die fehlenden Eintritte. So kam es folglich zur Abnahme der Mitgliedszahlen.&nbsp;<br>Die aktuellen Zahlen der Landessportbünde zeigen allerdings, dass die Mitgliedszahlen sich allmählich von der Pandemie erholen. Auch von den Großsportvereinen wird angegeben, dass knapp zweidrittel der Vereine wieder einen positiven Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen. Lediglich 1,35% beklagen noch sinkende Mitgliedszahlen. In den restlichen Vereinen sei die Entwicklung der Mitgliederzahlen in den vergangenen 12 Monaten entweder gleichgeblieben oder man merke keine wesentlichen Veränderungen im Verlauf der Pandemie.&nbsp;<br>Im Grunde zeigen uns die Zahlen der letzten Jahre eine positive Beziehung der Mitglieder*innen zu Ihren Vereinen. Viele Menschen lassen ihren Verein nicht im Stich, auch wenn es hart auf hart kommt. Der Verein ist eben mehr als ein Ort zum Sporttreiben oder Dienstleister. Vereinsmitglieder finden dort einen Ort zur sozialen Teilhabe, zur generationsübergreifenden Vernetzung und einen Ausgleich zum Alltagsstress.&nbsp;<br>&nbsp;<br><strong>Corona und Finanzen</strong>&nbsp;<br>Sinkende Einnahmen durch weniger Mitgliedbeiträge, erhebliche Einbußen bei den Kursangeboten oder der Wegfall von sonstigen Einnahmen wie das Vermieten von Sportflächen rissen Löcher in die Kassen der Großsportvereine. Bei einer Befragung, inwieweit die Auswirkungen der Pandemie noch finanziell spürbar sind, gaben 55,36% an, dass diese noch “stark” zu spüren seien. Knapp 20% nehmen die Auswirkungen noch “sehr stark” wahr. Genauso so viel Prozent der Vereine bemerken allerdings die Auswirkungen nur noch “wenig”. Die übrigen befragten Vereine äußerten, dass sie “neutral” zu den Auswirkungen stünden. Der Vereinsreport zeigt uns ein sehr vielfältiges Stimmungsbild, aus dem man sehen kann wie unterschiedlich die Vereine und deren Strukturen sind.&nbsp;<br>Durch die Vielzahl der erheblichen Fördermaßnahmen und die Vereinstreue vieler Mitglieder*innen verdeutlicht diese Krise jedoch auch die enorme Bedeutung des Sports. Es lohnt sich dementsprechend den Vereinssport in jeglicher Hinsicht zu unterstützen, denn er leistet einen enormen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur Entwicklung sowie zum Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden in allen Altersgruppen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;<br><strong>Virtuelle Trainingsangebote und Mitgliederversammlungen</strong>&nbsp;<br>Viele Sportvereine haben<strong> </strong>durch virtuelle Angebote dafür gesorgt für ihre Mitglieder*innen präsent zu sein. Ob Online-Sportangebote oder virtuelle Mitgliederversammlungen, es wurden zahlreiche Möglichkeiten gesucht und erprobt. Im Vereinsreport 2021 gaben 63,16% Prozent der befragten Vereine an die virtuellen Angebote in irgendeiner Form fortzuführen. Neue Zahlen aus 2022 zeigen uns wie viele von den befragten Vereinen tatsächlich an den Onlineangeboten festgehalten haben: Insgesamt waren es 43,67%. Vor Allem die virtuellen Mitgliederversammlungen wurden eher als Notlösung gesehen, jedoch haben 37,52% ihre Satzungen in Bezug auf Versammlungen um die Möglichkeit zu Online- und Hybridveranstaltungen angepasst. So könnten in Zukunft die Versammlungen auch im digitalen Raum stattfinden.&nbsp;<br>Wahrscheinlich ist eine Anpassung der Satzungen in den Sportvereinen aufgrund der fortlaufenden Entwicklung und Erwartungen an Digitalisierung sowie verschiedener gesellschaftlicher Trends auf lange Sicht ratsam, sodass sich jeder Verein zumindest mit der Frage beschäftigen sollte.&nbsp;<br>&nbsp;<br>Die Coronapandemie hat uns gezeigt, wie flexibel und schnell die Vereinswelt auf Veränderung reagieren kann. Uns wurde ausdrücklich gezeigt, wie das Ehrenamt sich freiwillig für die Solidargemeinschaft einsetzt. Trotz der vielen Einbußen haben wir gemerkt: Der organisierte Sport hat viele Facetten und unterschiedliche Akteure, ist aber eine starke Instanz in Hinblick auf die selbstorganisierte Gesellschaft. Die beste Erkenntnis aus den letzten zwei Jahren ist für mich, dass knapp 97% der Mitglieder*innen dem Vereinssport auch in diesen turbulenten Zeiten treu gebliebenen sind und mit einer enormen Ausdauer gearbeitet haben, dass es irgendwie weiter geht.&nbsp; Diese Erkenntnis gibt mir auf jeden Fall die Hoffnung, dass der organisierte Sport auch in Zukunft jede Herausforderung annimmt und Lösungen findet.&nbsp;<br>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier findet ihr die Zusammenfassungen des Vereinsreports 2022 von Sportplatzwelt:&nbsp;<br><a href="https://www.sportplatzwelt.de/news/43562/vereinsreport-2022-infrastruktur-deutscher-grosssportvereine" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vereinsreport 2022: Infrastruktur deutscher Großsportvereine &#8211; Sportplatzwelt</a>&nbsp;<br><a href="https://www.sportplatzwelt.de/news/45554/vereinsreport-2022-vereinsstrukturen-deutscher-grosssportvereine" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vereinsreport 2022: Vereinsstrukturen deutscher Großsportvereine &#8211; Sportplatzwelt</a>&nbsp;<br><a href="https://www.sportplatzwelt.de/news/45557/vereinsreport-2022-grosssportvereine-und-corona" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vereinsreport 2022: Großsportvereine und Corona &#8211; Sportplatzwelt</a>&nbsp;</p>
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		<title>Follow your team</title>
		<link>https://sportregion-aow.de/2021/01/20/follow-your-team/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc Meitzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 12:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[sportregion]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sporträume in Niedersachsen bleiben leider weiterhin überwiegend verschlossen. Das gibt uns allerdings die Möglichkeit an anderen Stellschrauben des Vereinssports zu arbeiten, wie dem Social Media Auftritt. Deutschlandweit sind circa 38 Millionen Nutzer auf Social Media Plattformen registriert. Neben Messenger-Diensten gehören YouTube, Facebook und Instagram zu den aktivsten Plattformen. Auch ihr als Sportvereine könnt die [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Sporträume in Niedersachsen bleiben leider weiterhin überwiegend verschlossen. Das gibt uns allerdings die Möglichkeit an anderen Stellschrauben des Vereinssports zu arbeiten, wie dem Social Media Auftritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschlandweit sind circa 38 Millionen Nutzer auf Social Media Plattformen registriert. Neben Messenger-Diensten gehören YouTube, Facebook und Instagram zu den aktivsten Plattformen. Auch ihr als Sportvereine könnt die jeweiligen Websites und Apps nutzen, um Inhalte zu kreieren und zu teilen oder um euch zu vernetzen. Da viele Vereine im Moment die Zeit nutzen um sich mit Digitalisierung zu beschäftigen, schaut doch auch einmal auf eure Social Media Kanäle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich finden wir die Kernkompetenzen und die wichtigsten Räume eines Sportvereines im echten Leben. Dennoch kann ein Blick in die Sozialen Räume des Internets nützlich sein. Interessant an den sozialen Netzwerken ist für Vereine der Bereich der Kommunikation als Teil der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Aber auch für die Mitgliederbindung sowie die Mitgliedergewinnung können Vereine Social Media nutzen. So können schnellstmöglich Spieltermine und –ergebnisse mit einer (potenziell) enormen Reichweite veröffentlicht. Dies erleichtert den Kontakt zu Vereinsmitgliedern, die nicht am Spielfeldrand stehen können, sondern gerade zum Beispiel im Urlaub sind und erhöht nebenbei die Verbundenheit zum Verein. Darüber hinaus habt ihr als Verein tagtäglich die Möglichkeit auf eure Sportangebote aufmerksam zu machen. Somit macht ihr euren Verein bekannter und gewinnt bestenfalls neue Mitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf den eigenen Account auf den Plattformen aufmerksam zu machen gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen sind die eigenen Vereinsmitglieder gefragt. Mitglieder können den Vereinsauftritt liken, Inhalte teilen und kommentieren. Durch das Verlinken von Sponsoren oder Personen und durch Hashtags in euren Postings macht ihr auf eure Inhalte aufmerksam und erhöht die Reichweite eures Accounts. Eine weitere Möglichkeit ist die Verlinkung des Accounts auf eurer Homepage oder in der E-Mail Signatur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nur ein Posting macht keinen guten Account aus. Stellt sicher, dass ihr eure Follower auch gut betreut. Vergesst nicht Fragen, Anmerkungen und Wünsche aufzugreifen, reagiert zeitnah auf Kommentare oder bedankt euch für Likes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor eurer Verein mit einem neuen Account an die Öffentlichkeit tritt, solltet ihr euch folgende Fragen stellen:<br>1. Wie wollen wir unseren Verein präsentieren?<br>2. Wer verwaltet den Account?<br>3. Welche Kompetenzen haben wir im Verein (Know How, <strong>DSGVO, Schutz von Kinder und Jugendlichen</strong>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wollen wir unseren Verein präsentieren?<br>Da jede Plattform für ein spezielles Format ausgerichtet ist, eignet sich nicht jede Plattform für jedes Ziel. So bietet Facebook die Möglichkeit Bilder und Texte gut zu kombinieren, Instagram fokussiert zunächst die Fotos, die durch Bildbeiträge ergänzt werden. YouTube wird dagegen ausschließlich durch Videos bedient. Twitter wird für kurze Textbeiträge genutzt und Xing oder LinkedIn stehen auf der anderen Seite für ausgiebige, seriöse Beiträge.<br>Die oben genannten Punkte wie Stärkung von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederbindung und Mitgliedergewinnung sind natürlich sinnvolle Ziele für Vereine, doch muss man diese nicht zwangsläufig auf allen möglichen Kanälen verfolgen. Eine Fokussierung auf eine oder zwei beliebte Plattformen wie Instagram oder Facebook ist für Sportvereine sicherlich sinnvoller, als auf jeder Plattform einen Account zu bedienen. Grundsätzlich gilt für alle Plattformen, dass ihr mit jedem Kommentar, Foto oder Verlinkung euren Verein und somit auch eure Mitglieder repräsentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine zweite Frage lautet: Wer verwaltet den Account?<br>Die großen Profivereine haben in ihren Marketingabteilungen ganze Social Media Teams sitzen, die tagtäglich für Content auf mehreren Kanälen sorgen. Ein gemeinnütziger Sportverein verfügt jedoch nicht über Mittel und Personal, um dieses Marketingkonstrukt zu bedienen. Ebenso wenig sind die Vereine als Solidargemeinschaft einem gewerblichen Dienstleister wie den kommerziellen Profivereinen gleich. Bei den Sportvereinen an der Basis sind die Ehrenamtlichen gefragt. Dennoch sollten regelmäßig Inhalte auf den Vereinskanälen gepostet werden. Hierfür eignet es sich die Arbeit auf mehrere ehrenamtliche Schultern zu verteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Frage lautet, welche Kompetenzen sind im Verein vorhanden?<br>Wahrscheinlich findet ihr im Verein ein kleines Team, das sich für die Umsetzung des Auftritts in den sozialen Netzwerken interessiert. Dieses Team sollte Know How in der Bedienung von Websites und Apps mitbringen. Vielleicht habt ihr sogar das Glück einen hauptberuflichen Social Media Manager*in oder Mitarbeitende aus einer Werbeagentur im Verein zu haben. Diejenigen können vielleicht mit Rat und Tat zur Seite stehen. Vor Augen führen sollte sich das Team auf jeden Fall auch die Einstellungen und Analysetools der jeweiligen Plattformen, auf denen ihr unterwegs sein wollt.<br>Ein enorm wichtiger Punkt ist die <strong>Einhaltung der DSGVO</strong>. Da ihr auf euren Kanälen nicht nur Fotos von leeren Sportanlagen postet sondern auch von Personen und eventuell auch Namen, solltet ihr euch im Vorfeld unbedingt mit der DSGVO beschäftigen. Wichtig ist zu klären, welche Inhalte gepostet werden dürfen und welche auch besser nicht gepostet werden. Eventuell befinden sich sogar Jurist*innen in eurem Verein, die hier beratend tätig werden können oder ihr habt bereits DSGVO-Beauftragte ernannt.<br>Ebenso sollte im Vorfeld geklärt sein, wie Kinder und Jugendliche geschützt werden. Social Media verleitet uns dazu schnellstmöglich Informationen über uns und über andere preiszugeben. Vor allem im Sport ist es umso wichtiger die Freigabe von (sensiblen) Inhalten in die Öffentlichkeit zu überdenken. So muss beispielsweise bei der Werbung für einen Kurs zum Kinderschwimmen kein Foto gepostet werden, auf dem der vorherige Kurs am Beckenrand zu sehen ist. Das posten von Großaufnahmen von (minderjährigen) Sportler*innen beim Beachvolleyballturnier sollten ebenso überdacht werden. Grundsätzlich gilt: Besser einmal zu viel nachdenken und im Zweifel ein anderes Foto posten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell bietet uns Social Media ein gewaltiges Potenzial, das wir für uns nutzen können. Aber nur weil wir Zugriff zu diesem enormen Potenzial haben, müssen wir dieses nicht komplett ausschöpfen. Wir nutzen Social Media nach unseren Bedürfnissen und Zielen. Vorab sollten wir uns dementsprechend immer die Frage stellen: Wofür machen wir das überhaupt bzw. welches Ziel verfolgen wir und welche Außendarstellung steuern wir an? Jeder verfasste Post sollte auch die vorangestellten Ziele verfolgen und repräsentiert Verein sowie deren Mitglieder. Wenn das Ziel geklärt ist, können wir uns Gedanken darüber machen, welches Personal und welches (Fach-) Wissen wir benötigen und welches wir bereits im Verein haben. So ergibt sich die geeignete Plattform und die dazugehörigen Formate (Text, Fotos, Videos, Storys…).<br>Nun schaut einmal selbst, ob ihr euren Social Media auftritt überarbeiten oder ausbauen wollt. Das übergeordnete Ziel muss jedoch immer der Schutz der (Mitglieder-) Daten durch die DSGVO sein und darf niemals vergessen werden. In diesem Kontext muss mit Daten von Kindern und Jugendlichen besonders sensibel umgegangen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt kreativ, aufgeschlossen und gesund!<br>Euer Marc</p>
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			</item>
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		<title>Im Sportverein durch stürmische Zeiten</title>
		<link>https://sportregion-aow.de/2020/03/23/im-sportverein-durch-stuermische-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc Meitzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 12:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sportentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[sportverein]]></category>
		<category><![CDATA[vereinsentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Corona-Ausbreitung hat für viele Privatpersonen, Unternehmen und auch für viele Sportvereine Veränderungen über Nacht mit sich gebracht. Die Krise schränkt zurzeit das ein, was den meisten Vereinsmitgliedern das Wichtigste an ihrem Vereinssport ist: das Vereinsleben.&#160; Es geht oft nicht um den Sport im Verein, sondern diesen in der Gemeinschaft zu erleben. Es geht nicht [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Corona-Ausbreitung hat für viele Privatpersonen, Unternehmen und auch für viele Sportvereine Veränderungen über Nacht mit sich gebracht. Die Krise schränkt zurzeit das ein, was den meisten Vereinsmitgliedern das Wichtigste an ihrem Vereinssport ist: das Vereinsleben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht oft nicht um den Sport im Verein, sondern diesen in der Gemeinschaft zu erleben. Es geht nicht um das Fußballspiel, das im Vereinsheim geschaut wird, sondern darum dies nicht alleine auf der Couch zu tun. Es geht nicht um schweißtreibende Waldläufe, sondern um den regelmäßigen Wettkampf am Wochenende mit Spielerinnen und Spielern um Sieg oder Niederlage. Ein Sportverein bietet so viel mehr als „nur“ Sport. Ein Sportverein bietet vielen ein soziales Umfeld, Freunde und Familie. Ein Sportverein bietet die Plattform sich weiterzuentwickeln, das Lernen von Sieg und Niederlage, lernen zu führen, lernen Verantwortung zu übernehmen, lernen sich selbst zu verwirklichen. Diese Mehrwerte erkennen wir häufig erst in Zeiten wir diesen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sportvereine sind Spiegel der Gesellschaft. So treffen hier die Akademiker*innen auf den/ die Arbeiter*in, der/ die Professor*in auf den/ die Studierende*n, der/ die Arbeitslose auf den/ die Manager*in. Alle zahlen ihren Beitrag, um den Satzungszweck zu erfüllen. Es wird somit keine Teilnahmegebühr bezahlt, um Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, sondern ein Beitrag für die Gemeinschaft geleistet. Ein Solidarbeitrag, der allen Vereinsmitgliedern das Sporttreiben und die Gemeinschaft ermöglicht. Dieser Beitrag fällt sowohl in guten Zeiten an, in denen das Vereinsleben uneingeschränkt nutzbar ist, als auch in Zeiten, wie wir sie gerade durchleben. Denn auch unsere Vereinigungen im Sport haben Mieten und Gehälter zu zahlen, um uns auch in Zukunft das gemeinsame Sporttreiben zu ermöglichen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die Zukunft wird es geben. Nach einem Hochwasser, einem Erdbeben oder nach dieser Pandemie: irgendwann ist die Gefahr gebannt und wir machen uns wieder auf, um uns gemeinsam zu versammeln. Bis es soweit ist, lasst uns die Zeit nutzen: lasst uns zuhause bleiben und trotzdem gemeinsam aktiv sein. Es gibt diverse Online Angebote, um das Vereinsleben digital zu gestalten. Hier nennen wir beispielhaft einmal Slack und Zoom. Slack ist eine Anwendung, in der man Online Arbeitsbereiche einrichten kann, um mit vielen Teilnehmern an bestimmten Inhalten zu arbeiten. Eine sinnvolle Plattform, um eure Vorstandsteams vom Sofa aus zu organisieren (<a href="https://slack.com/intl/de-de/help/articles/204368833-Slack-für-Non-Profit-Organisationen">Link</a>).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zoom ist eine Plattform für Videochat und Videokonferenzen. Egal ob Vorstandssitzung, Delegiertenversammlung oder die Übungsstunde im Wohnzimmer (<a href="https://zoom.us/de-de/meetings.html">Link</a>). Anwendungen wie diese können eure Vereinsorganisation stark vereinfachen und einen großen Mehrwert auch für die Zeit nach Corona bringen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese und andere Tools, gibt es zurzeit Online viele Vergünstigungen für gemeinnützige Organisationen. Schaut auch einmal bei <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Stifter Helfer (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.stifter-helfen.de" target="_blank">Stifter Helfer</a> vorbei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn es geht gerade darum auch über die räumliche Distanz zusammenzurücken. Habt als Vereine ein Auge auf Menschen und Organisationen, die sich in schwacher Position befinden. Auf unsere Solidargemeinschaft kommt es so stark an, wie lange nicht. Es geht nicht darum, große Gelder mit der Gießkanne zu verteilen, sondern gezielt zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Wenn du oder dein Verein in Not geraten ist, komme gerne auf uns zu. Wir versuchen gemeinsam mit der Stadt und Kommune Lösungen für dich und euch zu finden. Zudem sind wir im Austausch mit unserem Dachverband, dem Landessportbund Niedersachsen. Viele bisher gestellte Fragen, konnten schon beantwortet werden, zu finden im gemeinsamen <a rel="noreferrer noopener" href="https://lsb-niedersachsen.vibss.de/vereinsmanagement/ablage-slider/lsb-niedersachsen-coronavirus-covid-19-sars-cov-2/" target="_blank">WIKI</a> der Landessportbünde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wir sind nicht alleine auf der Couch, wir sind nicht alleine im Team, wir sind nicht alleine im Verein. Wir sind mehr als 100.000 Sportlerinnen und Sportler in der Sportregion mit einem Netzwerk, das es zu Nutzen gilt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprecht uns an! Wir haben ein offenes Ohr für euch.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt Sie optimistisch, gesund und hoffnungsvoll.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vamos! Euer Hergen</p>
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