<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gesundheitsdefinition &#8211; Sportregion AWO</title>
	<atom:link href="https://sportregion-aow.de/tag/gesundheitsdefinition/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://sportregion-aow.de</link>
	<description>Ammerland / Wesermarsch / Oldenburg</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 May 2025 08:28:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>

<image>
	<url>https://sportregion-aow.de/wp-content/uploads/2026/03/sr-aow-favicon.png</url>
	<title>Gesundheitsdefinition &#8211; Sportregion AWO</title>
	<link>https://sportregion-aow.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wofür entscheidest Du dich heute?</title>
		<link>https://sportregion-aow.de/2021/03/15/wofuer-entscheidest-du-dich-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc Meitzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2021 08:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[einleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsdefinition]]></category>
		<category><![CDATA[sportregion]]></category>
		<category><![CDATA[sportverein]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sportregion-aow.de/?p=831</guid>

					<description><![CDATA[Jeden Tag stehen wir auf und treffen ca. 20.000 Entscheidungen. Manchmal blitzschnell, manchmal und lange überlegt. Einige haben einen massiven Einfluss auf unser Leben, dagegen bleibt die Wirkung bei anderen fast unbemerkt. Es gibt Entscheidungen, bei denen wir direkt eine Wirkung spüren und bei anderen wiederum bekommen wir erst in der Zukunft ein Feedback.Und ob [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Jeden Tag stehen wir auf und treffen ca. 20.000 Entscheidungen. Manchmal blitzschnell, manchmal und lange überlegt. Einige haben einen massiven Einfluss auf unser Leben, dagegen bleibt die Wirkung bei anderen fast unbemerkt. Es gibt Entscheidungen, bei denen wir direkt eine Wirkung spüren und bei anderen wiederum bekommen wir erst in der Zukunft ein Feedback.<br>Und ob wir es merken oder nicht: Viele Entscheidungen, die wir treffen haben einen Einfluss auf unsere Gesundheit. Wobei wir schon beim Thema sind. Gesundheit. Was ist das eigentlich? Wann sind wir gesund und was macht uns gesund? Und was hat das überhaupt mit dem Sportverein zu tun? Ich sage ganz plakativ: Alles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber jetzt einmal von vorne: Was ist Gesundheit?<br>Es gibt unzählige Definitionen für den Begriff Gesundheit. Oder weise Worte, wie die von Arthur Schopenhauer: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Das mag vielleicht stimmen, beantwortet aber nicht wirklich die Frage. Also, was ist Gesundheit? <br>Beantwortet wird die Frage, durch die Definition der World Health Organisation. Laut dieser Definition ist Gesundheit nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen ist. Gesundheit ist vielmehr ein Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. So fließen nicht nur offensichtliche Erkrankungen oder Verletzungen in die Definition, sondern auch physische, das psychische und soziale Wohlbefinden. Also betrachten wir die Gesundheit als ein komplexes Konstrukt, das von vielen Einflüssen abhängig ist. Dieses Konstrukt bedient allerdings kein schwarz-weiß-Denken. Oder besser gesagt ein „entweder-gesund-oder-krank-Denken“. Es gibt viel mehr eine stufenlose Skala auf der man zwischen Gesundheit und Krankheit schwankt. So kann man zwar beispielsweise ein körperliches Gebrechen haben (physische Gesundheit) aber trotzdem psychisch und sozial sehr gut aufgestellt sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie werden diese Schwankungen auf der Skala beeinflusst? Oder wie oben formuliert: Was macht uns gesund?<br>Auch hier gibt es unzählige Modelle, die der Frage nachgehen. Ich habe mir für diesen Blog das Salutogenesemodell des amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky vorgenommen und möchte es kurz und knapp umreißen. Hier findet man verschiedene Einflussfaktoren auf die Gesundheit, die immer von Stress oder dessen Bewältigung abhängt. Im Allgemeinen wird dementsprechend die Skala zwischen Gesundheit und Krankheit durch Stress und Stressbewältigung beeinflusst.<br>In unserem Alltag sind wir sind unzähligen Stresssituationen ausgesetzt. In dem Modell finden wir unter anderem den sozialen und den psychischen Stress. Je nachdem, wie wir mit sozialem oder psychischem Stress umgehen können, landen wir in einem Wohlbefinden oder in einem Missbefinden. Je nachdem &nbsp;wandern wir auf der Skala Richtung Gesundheit oder Krankheit. Durch verschiedene Verhaltensmuster und Gewohnheiten können wir indirekt unseren psychischen Stress und dessen Bewältigung beeinflussen. Das gelingt uns beispielsweise durch soziale Einbindung oder durch unseren allgemeinen Lebensstil.<br>Außerdem sind in dem Modell weitere Stressfaktoren zu finden, die wir nicht direkt beeinflussen können. Gegen Wind und Wetter können wir uns zwar gewissermaßen schützen, können diesem physikalischen Stress aber nicht vollständig aus dem Weg gehen. Auch dem biochemischen Stress in Form von Umweltbelastungen in unserer Umgebung können wir nicht völlig ausschalten. Trotz dessen haben wir verschiedene Bewältigungsstrategien entwickelt, die für unsere Gesundheit sorgen. Natürlich zählt hier auch unser Immunsystem eine große Rolle, das auf den Stress von Umwelteinflüssen reagiert.<br>Die Eingangsfrage, was uns Gesund macht, lässt sich in dieser Kürze letzten Endes leider nicht beantworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings können wir festhalten, dass verschiedene Stressfaktoren auf unsere Gesundheit Auswirkung haben. Einige davon können wir beeinflussen, andere nicht. Der Stress wird zunächst objektiv Wahrgenommen und bewertet. Allerdings haben wir durch erlernbare Bewältigungsstrategien die Möglichkeit, individuell Entscheidungen zu treffen und die Bewältigung des Stresses zu trainieren. Nun ist es an uns die passenden Entscheidungen zu treffen, um an unserem psychischen, physischen und sozialen Wohlbefinden zu schrauben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis bald, bleibt gesund!<br>Marc</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="mailto:m.meitzler@sportregion-aow.de">m.meitzler@sportregion-aow.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>You&#8217;ll never walk alone</title>
		<link>https://sportregion-aow.de/2020/12/16/youll-never-walk-alone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc Meitzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 14:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ammerland]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsdefinition]]></category>
		<category><![CDATA[oldenburg]]></category>
		<category><![CDATA[soziale teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[sportregion]]></category>
		<category><![CDATA[sportverein]]></category>
		<category><![CDATA[wesermarsch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sportregion-aow.de/?p=807</guid>

					<description><![CDATA[Es ist Mitte Dezember, die Häuser und Straßen sind weihnachtlich geschmückt. Der dunklen Jahreszeit wird getrotzt, indem Lichterketten und Herrnhuter Sterne die Städte in ein gemütliches Licht hüllen. Doch der große Trubel auf den Weihnachtsmärkten und in den Geschäften des Einzelhandels bleibt in diesem Jahr aus. Auch die Türen der Sportvereine in der Sportregion Ammerland-Oldenburg-Wesermarsch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist Mitte Dezember, die Häuser und Straßen sind weihnachtlich geschmückt. Der dunklen Jahreszeit wird getrotzt, indem Lichterketten und Herrnhuter Sterne die Städte in ein gemütliches Licht hüllen. Doch der große Trubel auf den Weihnachtsmärkten und in den Geschäften des Einzelhandels bleibt in diesem Jahr aus. Auch die Türen der Sportvereine in der Sportregion Ammerland-Oldenburg-Wesermarsch müssen durch die Corona Beschränkungen geschlossen bleiben. Trotz dessen bewegen wir uns mit großen, einsamen Schritten auf den Jahreswechsel sowie Weihnachten zu. Inmitten der Covid-19-Pandemie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise wäre ich jetzt damit beschäftigt Pläne zu schmieden, wen ich in den nächsten Wochen wo und wann treffen kann. Dass dieses gewohnte und geliebte „Friends-and-Family-hopping“ in diesem Jahr nicht stattfinden wird, war mir schon vor Wochen bewusst. Also beschränke ich meine Kontaktpersonen im reellen Raum auf die engste Familie und werde den Rest nur Online sehen. Bereits seit März müssen wir auf so manches gewohnte und geliebte verzichten, aber eine Sache bleibt: Und zwar der stetige Wunsch nach sozialen Kontakten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Wunsch ist keine Überraschung, denn wir sind es normalerweise gewohnt uns mit anderen Personen zu treffen, in Kontakt zu treten, gemeinsame Erfahrungen zu machen und die Energie anderer Menschen zu spüren. Diese sozialen Kontakte sind für uns enorm wichtig, so stellt die WHO in ihrer Gesundheitsdefinition die soziale Teilhabe neben dem physischen und psychischen Wohlbefinden als einen der drei elementaren Pfeiler unserer Gesundheit dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben in unserem Alltag in unterschiedlichen Bereichen vielerlei Räume für soziale Begegnungen geschaffen. Sei es das Treffen mit Freunden im kleinen Lieblingscafé oder der Stadionbesuch in Dortmund mit 81.360 Zuschauern, andauernd betreten wir kleinere oder größere soziale Räume. Einen besonders großen Raum bietet der Vereinssport, bzw. ermöglicht der Verein eine Vielzahl an metaphorischen sowie buchstäblichen Räumen. Im Vereinssport ist Platz für eine gesellige Kohltour, das Kräftemessen mit gleichaltrigen, vereinspolitische Diskussionen im Vorstand etc. Die Liste der Räume für Begegnungen im Sportverein ist wahrscheinlicher länger als der Wunschzettel eines 10-Jährigen Kindes zu Weihnachten. Allerdings sind zurzeit viele dieser Räume nicht zugänglich. Doch ein paar Räume der Vereinswelt bleiben uns auch in diesen turbulenten Zeiten erhalten, auch wenn es meistens die virtuellen Räume in Form von Skype-Telefonaten oder Zoom-Calls sind. Es ist zwar nicht dasselbe, aber Online-Veranstaltungen eröffnen uns neue und weitere Möglichkeiten der sozialen Interaktion. So kann die Online-Weihnachtsfeier auch Vorteile haben: Alle können in Jogginghose kommen, die Teilnehmenden finden sicher ihren Weg nach Hause und Schrottwichteln oder sonstige Spiele, kann man auch mit wenig Aufwand zu Hause durchführen. (Natürlich gibt es auch kommerzielle Anbieter für Online-Weihnachtsfeiern, z.B. hier: <a href="https://www.fairlinked.org/online-weihnachtsfeier/">Online Weihnachtsfeier : Fairlinked</a>). Die Grundvoraussetzungen für solche Online-Treffen sind natürlich neben der technischen Ausstattung ein wenig Selbstironie, Gelassenheit und ein gewisses Maß an Zuversicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte nicht pathetisch oder bedeutungsschwanger klingen und ein klassisches Beisammensein ist keinesfalls durch die Onlineversion zu ersetzen, aber im Großen und Ganzen geht es auch bei Onlineformaten darum sich kurz zu sehen und in Kontakt zu treten. So haben wir zumindest die Möglichkeit an eine minimale Portion der sozialen Teilhabe zu gelangen und wir verlieren uns nicht aus den Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deswegen lasst uns achtsam sein und gemeinsam auch die kleinen (Online-)Begegnungen wertschätzen, um miteinander aber mit Abstand das Jahr zu beenden. Lasst uns letztendlich das Beste aus den Resten dieses absurden Jahres machen, auch wenn die so oft besungene stille Nacht in diesem Jahr eine wirklich sehr stille Nacht sein wird und sich über mehrere Wochen erstreckt. Mit Zuversicht und dem Blick nach vorne gerichtet kommt man am besten durch eine dunkle Zeit. Oder um es mit den Worten von Carl Sturken und Evan Rogers zu sagen: „At the end of a storm, there&#8217;s a golden sky (…) Walk on with hope in your heart and you’ll never walk alone“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Marc Meitzler</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="mailto:m.meitzler@sportregion-aow.de">m.meitzler@sportregion-aow.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
